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Informationen zu den Bauarbeiten am Kartäuserwall vom 29.5.2024

In der Nacht zum 28.5.2024 ist ein Großgerät für die Arbeiten auf der Baustelle Campus Kartause angeliefert worden. Dies war nur nachts möglich, da das Zeitfenster für den Schwertransport von der Polizei vorgegeben und begleitet wurde. Ähnliche Anlieferungen hat es in der Vergangenheit bereits gegeben, wie beispielsweise bei der Anlieferung der beiden Großbohrgeräte.

Nach der Planung der Firma HANS LAMERS BAU GmbH sollte am 28.5. das erste Großbohrgerät von der Baustelle abgeholt werden und um 22:00 Uhr mit Begleitung der Polizei abgeholt werden. Diese Schwertransporte geschehen immer am späten Abend oder in der Nacht. Das verbleibende Bohrgerät stellt bis zum 3. Juni die besprochene Bohrpfahlwand an der Grundstücksgrenze Ost fertig. Hierbei sind am kommenden Freitag und Samstag keine Bohrarbeiten geplant.

Im Anschluss daran beginnt das verbleibende Großbohrgerät am Kartäuserwall mit dem sogenannten „Berliner Verbau“. Nähere Informationen hierzu befinden sich in der Präsentation vom 21. Mai 2024. Ab dem 4. Juni wird das Bohrgerät am Kartäuser Wall an der östlichen Grundstücksgrenze eingesetzt und alle 2 Meter ein Bohrloch erstellen. Die Arbeiten werden nach Westen in Richtung Uhlrepforte fortgesetzt. Hierfür sind nach der Planung 9 Arbeitstage angesetzt. Die Arbeiten sollen unter der Woche stattfinden. Anschließend wird der weitere „Berliner Verbau“ für die Baugrube errichtet. Der Ablauf und die genauen Zeiten hängen vom Rückbau des Bestandsgebäudes ab.

Ab dem 29.5. wird der gelieferte Bagger mit dem Rückbau des Dachstuhls des Bestandsgebäudes beginnen. Am Freitag und Samstag wird der Bagger nicht in Aktion sein. Am kommenden Freitag und Samstag sollen dann Arbeiten ohne starke lärmintensive Arbeiten erfolgen. Somit werden die Rückbauarbeiten und die Bohrungen für den Verbau bis voraussichtlich Ende Juni oder Anfang Juli andauern. Dies ist abhängig vom Bauablauf. In dieser Zeit wird es zu einem erhöhten LKW-Einsatz zum Abtransport von Materialien kommen.

Ab dem 5. Juni sind Stemmarbeiten an den Bohrpfahlköpfen der Bohrpfahlwand geplant. Hierbei wird die obere Bewehrung der Bohrpfähle freigelegt, um im Anschluss einen formstabilen Kopfbalken zur Stabilisierung der Bohrpfahlwand zu betonieren. Der Abtransport des Großbohrgerätes ist für Anfang Juli vorgesehen und wird wieder nachts stattfinden.

Mit Blick auf den Kartäuserhof haben die Stadtentwässerungsbetriebe zurzeit die Zufahrt vom Sachsenring über die Kartäusergasse gesperrt. Dies Maßnahme war im Vorfeld nicht kommuniziert worden. Hier ist der Generalunternehmer in Gesprächen, um eine kurzfristige Lösung zu finden.