Auf dem Gelände des Campus Kartause, des ehemaligen Kartäuserklosters, ist eine christliche Wohngemeinschaft geplant. Bald können die ersten Mietverträge unterschrieben werden. Christiane Pawlik möchte dort einziehen. Sie erhofft sich von der christlichen Wohngemeinschaft auf dem Campus Kartause eine wohlwollende, lebendige Gemeinschaft, in der Nächstenliebe gelebt wird, Verantwortung übernommen wird und Raum für gemeinsames Menschsein entsteht – ohne Dogmen, aber mit viel Miteinander, Spiritualität und Offenheit.
Gemeinschaftliches Leben bringt Nähe, Tiefe – aber auch Herausforderungen. Was erhoffen Sie sich persönlich vom Leben in der christlichen Wohngemeinschaft?
Christiane Pawlik: Ich erhoffe mir eine wohlwollende, lebendige Gemeinschaft, verbunden durch das Band christlicher Nächstenliebe – das Teilen von Zeit innerhalb meines weltlichen und christlichen Lebens mit der Chance, ein WIR-Gefühl zu entwickeln und zu leben.
Was möchten Sie selbst in diese Gemeinschaft einbringen?
Christiane Pawlik: Ich bringe mich mit meiner Person ein, mit all meinen Möglichkeiten und meiner Neugier auf dieses Projekt.
Wenn Sie an die Zukunft des Projekts denken: Welche Art von Miteinander, Spiritualität oder Alltag wünschen Sie sich für die Menschen, die dort zusammenleben werden?
Christiane Pawlik: Ich wünsche mir das Schaffen von Gemeinsamkeiten, Verantwortungsbewusstsein und Verbindungen, ich wünsche mir christliches Handeln in zu findenden Strukturen ohne Dogma, ich wünsche mir ein Neben- und ein Miteinander, ich möchte lachen, lieben, weinen, tanzen, beten, still sein, trauern – eben Mensch sein. 
Text: APK
Foto(s): Privat
Der Beitrag Wohnprojekt im „Campus Kartause“: Warum Christiane Pawlik Teil der neuen christlichen Wohngemeinschaft werden möchte erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.