Die geplante christliche Wohngemeinschaft auf dem Campus Kartause wird nicht realisiert. Nach einem intensiven Prozess mit Gesprächen, Begegnungen und gemeinsamer Suche hat sich gezeigt, dass sich nicht genügend Personen verbindlich für das Wohnprojekt interessiert haben.
Die Idee der Wohngemeinschaft war von der Vision getragen, gemeinsames Leben, Glauben und Alltag miteinander zu verbinden. Inspiriert von der ökumenischen Community auf Iona sollte ein Ort entstehen, an dem Menschen ihren Alltag teilen, christliche Spiritualität leben und sich auf eine verbindliche Form des Miteinanders einlassen. Begleitet wurde der Prozess von Pfarrerin Charlotte Horn, Leiterin der Evangelischen TelefonSeelsorge Köln.
Auch wenn das Projekt nun nicht umgesetzt wird, bleibt die Dankbarkeit für das große Engagement aller Beteiligten. Viele Menschen haben Zeit, Gedanken, Hoffnungen und Fragen eingebracht. In den Gesprächen wurde spürbar, wie wertvoll es ist, neue Formen christlichen Lebens und Wohnens zu denken und gemeinsam auszuloten. Der Campus Kartause bleibt ein Ort, an dem Gemeinschaft, Glaube und neue Formen kirchlichen Lebens weitergedacht werden. Die Erfahrungen aus dem Prozess der christlichen Wohngemeinschaft werden dabei nicht verloren gehen, sondern können Impulse für künftige Ideen und Entwicklungen geben.